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Russland greift trotz angeblicher "Energie-Waffenruhe" weiter Anlagen an
Überblick
Trotz der von US-Präsident Donald Trump verkündeten "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine hat das russische Militär erneut ukrainische Energieanlagen sowie Ziele in Charkiw und der Westukraine angegriffen. Die Vereinbarung war von den Konfliktparteien zuvor nicht bestätigt worden, und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, im Vorfeld nichts davon gewusst zu haben, signalisierte jedoch grundsätzlich Gesprächsbereitschaft.
Wichtige Punkte
- US-Präsident Trump verkündete eine sofortige "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine, die von beiden Seiten zunächst nicht bestätigt wurde.
- Russische Truppen attackierten nach der Ankündigung ein Kraftwerk in Kiew mit einer Drohne sowie Energieanlagen in der Region Charkiw.
- Bei Angriffen in Charkiw und in der Westukraine (Iwano-Frankiwsk) wurden insgesamt fünf Menschen getötet.
- Ukrainische Drohnen legten zeitweise den Flugbetrieb an den vier Moskauer Flughäfen lahm.
- Präsident Selenskyj erklärte, nichts von der Waffenruhe gewusst zu haben, betonte aber die prinzipielle Bereitschaft der Ukraine, einen Stopp von Angriffe auf den Energiesektor zu akzeptieren, sofern Russland dies ebenfalls tut.
