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Reform der Kinder- und Jugendhilfe: Diskussion über Schulassistenzen

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www.tagesschau.de

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Kind im Rollstuhl im Klassenzimmer
dpa

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Reform der Kinder- und Jugendhilfe: Debatte um Schulassistenzen

Überblick

Der Bundestag beschäftigt sich mit der Reform der Kinder- und Jugendhilfe, wobei die Zukunft der Schulassistenzen für Kinder mit Behinderungen im Fokus steht. Bundesfamilienministerin Karin Prien plant angesichts steigender Kosten und des Fachkräftemangels sogenannte Pool-Lösungen, bei denen sich mehrere Kinder eine Betreuung teilen sollen, während individuelle Einzelassistenzen für bestimmte Fälle erhalten bleiben sollen. Sozialverbände und der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung üben Kritik an den Plänen und befürchten Einschnitte sowie das Scheitern einer vereinheitlichten Zuständigkeit für betroffene Familien.

Wichtige Punkte

  • Der Bundestag berät über die Reform der Kinder- und Jugendhilfe und die Zukunft der Schulassistenzen.
  • Bundesfamilienministerin Karin Prien schlägt vor, künftig verstärkt Pool-Lösungen statt individueller Einzelbetreuungen einzusetzen.
  • Individuelle Einzelassistenzen sollen laut Ministerin bei entsprechendem Bedarf weiterhin möglich sein.
  • Sozialverbände fordern, dass notwendige 1:1-Betreuungen ohne bürokratische Hürden oder Klagen gewährt werden.
  • Kritik gibt es zudem daran, dass von den ursprünglichen Plänen für eine zentrale staatliche Anlaufstelle für Familien nur eine eingeschränkte Experimentierklausel übrig geblieben ist.
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