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Autoindustrie: VW in der Slowakei - hoffnungsvolle Krise?

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www.tagesschau.de

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Das Volkswagen-Logo, zu sehen bei der Pariser Auto Show.
REUTERS

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VW in der Slowakei: Zwischen Sorgen und neuen Hoffnungen in der Krise

Überblick

Angesichts massiver Sparmaßnahmen und sinkender Verkaufszahlen beim Volkswagen-Konzern blickt auch das wichtige Werk in Bratislava mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. Obwohl eine mögliche Verlagerung der Cayenne-Produktion nach Leipzig im Raum steht, gilt das slowakische Werk dank hoher Flexibilität und niedrigerer Kosten als wettbewerbsfähig. Zudem könnte das Land von Umstrukturierungen und neuen Modellen profitieren, auch wenn strukturelle Herausforderungen und das wirtschaftliche Umfeld Sorgen bereiten.

Wichtige Punkte

  • Der Volkswagen-Konzern verzeichnet sinkende Verkaufszahlen und treibt massive Sparmaßnahmen voran, was auch Standorte im Ausland verunsichert.
  • Im zweitgrößten VW-Werk in Bratislava wird die vierte Generation des Porsche Cayenne auf einer modernisierten Produktionslinie gebaut, die Verbrenner, Hybride und Elektroautos vereint.
  • Im Juni gab es Berichte über eine mögliche Verlagerung der Cayenne-Produktion zurück nach Leipzig, allerdings ist diese Entscheidung offenbar noch nicht endgültig.
  • Branchenexperten sehen Chancen, dass durch Prozessoptimierungen und mögliche Werksschließungen in Deutschland weitere Modelle in die sehr flexible slowakische Fabrik verlagert werden könnten.
  • Die Slowakei produziert weltweit die meisten Autos pro Kopf und die Automobilindustrie ist ein zentraler Pfeiler der heimischen Wirtschaft.
  • Neben den Chancen durch VW beteiligt sich der Konzern auch an einer Batteriefabrik im südslowakischen Surany, während das Werk in Martin möglicherweise verkauft wird.
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