Verstehen
Trauer und Regimepropaganda an zerstörter Schule in Minab
Überblick
Am ersten Tag des Iran-Krieges im Februar 2026 schlug eine Rakete in der Shajareh-Tayyebeh-Schule im iranischen Minab ein, wodurch nach Angaben 168 Menschen, überwiegend Kinder, starben. Die Ruine dient heute als Gedenkstätte und zugleich als Schauplatz für anti-amerikanische Regimepropaganda. Ein UN-Bericht machte im September die USA für den Angriff und ein Kriegsverbrechen verantwortlich.
Wichtige Punkte
- Am 28. Februar 2026 traf eine Rakete die Shajareh-Tayyebeh-Schule in Minab während des Unterrichts.
- Nach iranischen Angaben starben bei dem Angriff 168 Menschen, vor allem Kinder.
- Ein UN-Bericht vom September lastet den Angriff den USA an und spricht von einem Kriegsverbrechen.
- Die Behörden haben die zerstörte Schule als Gedenkstätte und für politische Propaganda eingerichtet.
- Hinterbliebene wie die zweifache Mutter Samaneh Zarei trauern um ihre getötogenen Kinder und fürchten eine Eskalation.
