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AfD in Sachsen-Anhalt: So wollen sie an die Macht

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AfD in Sachsen-Anhalt strebt Regierungsübernahme und Wahl zum Ministerpräsidenten an

Überblick

Die AfD in Sachsen-Anhalt will nach starkem Abschneiden bei der Wahl und mit 39 Stimmen im Landtag versuchen, den Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen zu lassen. Dafür werden Gespräche mit anderen Fraktionen und Abgeordneten geführt. Während die AfD auf eine Aufweichung der Zusammenarbeit durch die CDU setzt, schließen die übrigen Fraktionen offizielle Absprachen bislang aus.

Wichtige Punkte

  • Die AfD in Sachsen-Anhalt strebt nach Regierungsbeteiligungen in den Bundesländern und im Bund.
  • Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen und benötigt dafür mindestens drei Stimmen anderer Fraktionen oder einen Koalitionspartner.
  • Siegmund deutet an, bereits genügend Abgeordnete anderer Fraktionen in Gesprächen überzeugt zu haben.
  • Die CDU-Fraktion unter Sven Schulze betont ihre Rolle in der Opposition, schließt eine fallweise Zusammenarbeit jedoch nicht komplett aus.
  • Die AfD plant, der CDU fortwährend Politikangebote zu unterbreiten, um die sogenannte Brandmauer zu umgehen.
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