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Porsche stellt umfassendes Sanierungsprogramm "Sportwagenschmiede 35" vor
Überblick
Der Sportwagenbauer Porsche hat ein neues Sanierungsprogramm namens "Sportwagenschmiede 35" vorgestellt, um auf sinkende Absatzzahlen, insbesondere in China, und schwierige Marktbedingungen zu reagieren. Zukünftig will sich das Unternehmen auf weniger, dafür exklusivere und teurere Modelle konzentrieren, die Kosten rigoros senken und die Belegschaft mittelfristig um bis zu 30 Prozent verkleinern.
Wichtige Punkte
- Porsche plant unter dem Konzept "Sportwagenschmiede 35" weniger Autos zu bauen, sich dafür aber auf exklusivere und lukrativere Modelle zu konzentrieren.
- Mittelfristig strebt das Management eine Marge von zehn bis 15 Prozent bei einem Umsatz von 41 bis 45 Milliarden Euro an.
- Hauptgründe für die Krise sind ein starker Einbruch auf dem chinesischen Markt, hohe US-Zölle sowie frühere Fehleinschätzungen bei der E-Antriebs-Strategie.
- Die Elektroambitionen werden weiter gesenkt; der Antriebsmix soll bis in die 2030er Jahre aus zwei Dritteln Verbrennern und einem Drittel E-Autos bestehen.
- Die Belegschaft von rund 42.000 Mitarbeitern soll mittelfristig um 25 bis 30 Prozent schrumpfen, wobei der Abbau von 9.000 Stellen bis 2035 bereits mit dem Betriebsrat vereinbart wurde.
