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Bundestag debattiert über Kita-Gesetz: Streit um Finanzierung und Qualität
Überblick
Im Bundestag hat in erster Lesung eine Debatte über das neue Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz für Kitas stattgefunden. Familienministerin Karin Prien verteidigte den Entwurf als wichtigen Schritt für mehr Chancengerechtigkeit und frühkindliche Bildung. Geplant sind unter anderem bundesweit verbindliche Qualitätsstandards, Sprachtests für Vierjährige und zusätzliche Unterstützung für Kitas in schwierigen Lagen. Aus der Opposition und von Verbänden gab es scharfe Kritik an der geplanten Finanzierung und sinkenden Bundesmitteln in den kommenden Jahren.
Wichtige Punkte
- Familienministerin Karin Prien hat im Bundestag das neue Gesetz für mehr Qualität in Kitas in erster Lesung verteidigt.
- Der Entwurf sieht unter anderem bundesweit verbindliche Standards, Sprachtests für Vierjährige und gezielte Personalunterstützung vor.
- Der Bund plant bis 2034 rund 9,25 Milliarden Euro sowie zusätzlich vier Milliarden Euro bis 2029 für Investitionen bereitzustellen.
- Opposition und Verbände kritisieren, dass die Bundesmittel perspektivisch sinken und die Finanzierung nicht ausreiche.
- In Deutschland fehlen laut Berichten mehr als 300.000 Kita-Plätze, und viele Einrichtungen haben nicht die empfohlene Personalausstattung.
- Der Gesetzentwurf wurde zur weiteren Beratung an die zuständigen Ausschüsse überwiesen.
