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Vor EU-Besuch in China: Erwartungen so hoch wie das Handelsdefizit
Überblick
Kurz vor dem Besuch des EU-Handelskommissars Maros Sefcovic in Peking fordern Berlin und Paris neue handelspolitische Schutzinstrumente gegen China. Angesichts eines massiven Handelsdefizits und starker chinesischer Subventionen wächst der Druck auf die Europäische Union, ihre Wirtschaft besser zu schützen und chinesische Importe zu reduzieren.
Wichtige Punkte
- Das Handelsdefizit zwischen der EU und China lag im vergangenen Jahr im Schnitt bei über einer Milliarde Euro täglich.
- Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron forderten in einem Schreiben an die EU-Kommission neue Instrumente zur Diversifizierung und zum Ausschluss von Drittländern bei unfairen Wettbewerbsbedingungen.
- China wird von der OECD und europäischen Experten eine aggressive Subventionspolitik vorgeworfen, die zu massiven Marktanteilsgewinnen führt.
- Die EU fordert von China weniger Exporte, insbesondere bei Bereichen wie Hybridautos und bestimmten Chemikalien.
- Bereits ergriffene Schutzmaßnahmen umfassen unter anderem reduzierte zollfreie Importmengen bei Stahl und Ausgleichszölle auf stark subventionierte Elektroautos.
