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Kabinett beschließt Eckpunkte für strengeren Social-Media-Jugendschutz
Überblick
Das Bundeskabinett hat ein Eckpunktepapier für verbesserten Kinder- und Jugendschutz im Internet auf den Weg gebracht. Die Maßnahmen sehen unter anderem eine nationale Altersgrenze von 13 Jahren für Plattformen wie TikTok, Snapchat und Instagram vor, sofern Angebote nicht nachweislich kindgerecht sind. Zudem sind elterlich beaufsichtigte Mini-Konten mit einer Nutzung von maximal einer Stunde täglich sowie ein „KI-Seepferdchen“-Schulungsangebot für Grundschulkinder geplant.
Wichtige Punkte
- Das Kabinett hat ein Eckpunktepapier mit zwölf Einzelvorhaben für den Jugendschutz im Internet beschlossen.
- Es ist eine nationale Altersgrenze von 13 Jahren für Social-Media-Plattformen wie TikTok, Snapchat oder Instagram vorgesehen.
- Für Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren sind abgestufte Einschränkungen geplant.
- Jugendliche ab 13 Jahren sollen elterlich beaufsichtigte „Mini-Konten“ mit einer täglichen Nutzung von maximal einer Stunde und begrenzten Funktionen nutzen dürfen.
- Ein deutschlandweites Schulungsangebot namens „KI-Seepferdchen“ soll Grundschulkinder im Umgang mit Künstlicher Intelligenz schulen.
- Eine bundesweite Informations- und Sensibilisierungskampagne soll über die Gefahren digitaler Medien aufklären.
- Da es sich derzeit um ein Eckpunktepapier und noch nicht um ein konkretes Gesetz handelt, ist der Zeitpunkt des Inkrafttretens offen.
