Verstehen
Mutmaßliches Mitglied der russischen Hacker-Gruppe Qilin in Japan festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert
Überblick
Ermittler in Nordrhein-Westfalen haben einen mutmaßlichen Kopf der international bekannten russischen Hacker-Gruppe Qilin gefasst. Der 28-jährige russische Staatsbürger wurde im Mai mit Unterstützung der japanischen Polizei in Tokio festgenommen und am vergangenen Freitag nach Deutschland ausgeliefert. Dem Verdächtigen wird unter anderem ein Ransomware-Angriff auf ein deutsches Logistikunternehmen vorgeworfen, bei dem er Lösegeld in Bitcoin gefordert haben soll.
Wichtige Punkte
- Ein mutmaßliches führendes Mitglied der russischen Hacker-Gruppe Qilin wurde festgenommen.
- Die Festnahme erfolgte bereits im Mai durch die japanische Polizei in Tokio, als der Verdächtige dort Urlaub machen wollte.
- Am vergangenen Freitag wurde der 28-jährige Russe nach Deutschland ausgeliefert.
- Das Landeskriminalamt NRW und die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) hatten die Hacker-Gruppe zuvor monatelang infiltriert und beobachtet.
- Dem Tatverdächtigen wird unter anderem Erpressung mittels Ransomware und die Forderung von knapp 150.000 Euro in Bitcoin gegen die Nichtveröffentlichung gestohlener Daten eines Logistikunternehmens vorgeworfen.
