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Doppelnutzung: Solaranlagen und Anbau auf einem Feld

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Agri-PV-Projekt in Bayern: Doppelnutzung von Feldern für Solarstrom und Landwirtschaft

Überblick

Ein Modellprojekt der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau untersucht die Doppelnutzung von Ackerflächen durch bewegliche Photovoltaikanlagen und den Anbau von Feldfrüchten. Die Anlage in Uffenheim, entwickelt von Erwin Keller, verfügt über senkrecht stellbare Module, die Landmaschinen die Arbeit erleichtern und Pflanzen vor Wetterextremen wie Hitze und Dürre schützen. Erste Ergebnisse zeigen höhere Erträge bei Rhabarber und Kartoffeln im Vergleich zu herkömmlichen Freiflächen, während gleichzeitig Strom für etwa 400 Haushalte erzeugt wird.

Wichtige Punkte

  • Die Agri-PV-Anlage in Uffenheim kombiniert landwirtschaftlichen Anbau mit der Produktion von Solarstrom für rund 400 Haushalte.
  • Die Photovoltaik-Module lassen sich komplett senkrecht stellen, wodurch Regenwasser die gesamte Fläche erreicht und Traktoren diese nutzen können.
  • Rhabarber lieferte unter den Modulen einen dreimal so hohen Ertrag wie auf der Freifläche, da die Anlage vor Sonnenbrand schützte.
  • Auch Kartoffeln profitierten im Dürrejahr vom kühleren und feuchteren Mikroklima unter den Modulen und brachten mehr als doppelt so viel Ertrag wie auf der Referenzfläche.
  • Das Versuchsprojekt der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau soll weitergeführt werden, um die Anpassung an den Klimawandel zu erforschen.
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