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Bundesrat fordert schärfere Gesetze gegen gefährliche Social-Media-Challenges
Überblick
Der Bundesrat fordert härtere Strafen für Erwachsene, die Minderjährige im Internet zu gefährlichen Mutproben und selbstschädigenden Challenges verleiten. Eine entsprechende Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen soll das Strafrecht verschärfen. Während Befürworter eine Lücke im Jugendschutz schließen wollen, warnen Medienwissenschaftler vor reiner Symbolpolitik und betonen die Bedeutung von Prävention und Aufklärung.
Wichtige Punkte
- Immer wieder verletzen sich Jugendliche schwer bei lebensgefährlichen Challenges in Sozialen Medien wie TikTok.
- Der Bundesrat hat eine Initiative beschlossen, die Strafen für Erwachsene fordert, welche Minderjährige über das Internet zu selbstschädigendem Verhalten verleiten.
- Das Vorbild für den neuen Straftatbestand ist das Sexualstrafrecht, bei dem bereits die Anbahnung über das Internet strafbar ist.
- Medienwissenschaftlerin Lara Kobilke warnt vor reiner Symbolpolitik, da viele Challenges von Jugendlichen selbst geteilt werden, und fordert stattdessen verstärkte Prävention.
