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AfD gewinnt Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit Rekordergebnis, verfehlt aber absolute Mehrheit
Überblick
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist die AfD mit 43,8 Prozent der Stimmen als stärkste Kraft hervorgegangen, verpasst jedoch die absolute Mehrheit. Auf dem zweiten Platz folgt die CDU mit 17,2 Prozent. Die Regierungsbildung gestaltet sich schwierig, da alle etablierten Parteien eine Zusammenarbeit mit der AfD ablehnen und das BSW als einzige Partei Gesprächsbereitschaft signalisiert hat.
Wichtige Punkte
- Die AfD erzielt bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit 43,8 Prozent ein Rekordergebnis und wird stärkste Kraft.
- Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze erreicht mit 17,2 Prozent ihr schlechtesten Ergebnis im Bundesland.
- Die SPD kommt auf 9,3 Prozent, die Grünen auf 8,9 Prozent und die Linke auf 8,6 Prozent.
- Die FDP scheitert mit 2,6 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde, während das BSW mit 5,3 Prozent neu in den Landtag einzieht.
- Die Wahlbeteiligung steigt stark auf einen Rekordwert von 77,8 Prozent.
- Das BSW zeigt sich offen für Gespräche mit der AfD, schließt jedoch die Unterstützung des amtierenden Ministerpräsidenten Schulze aus.
- AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund lehnt Kompromisse für Koalitionen ab und hält im Notfall Neuwahlen für möglich.
- Die AfD wird seit 2023 vom Landesamt für Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.
