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Deutsche Firmen meist nicht speziell für KI-Angriffe gewappnet | tagesschau.de

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LEDs leuchten in einem Serverschrank in einem Rechenzentrum.
Sebastian Gollnow/dpa

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Deutsche Firmen meist nicht speziell für KI-Angriffe gewappnet

Überblick

Laut einer neuen KI-Sicherheitsstudie des BSI und des TÜV-Verbands nutzt rund die Hälfte der Unternehmen in Deutschland Künstliche Intelligenz, ist jedoch oft unzureichend vor Cyberangriffen geschützt. Nur jedes zweite Unternehmen testet KI-Anwendungen vorab auf Sicherheit, und lediglich elf Prozent haben spezielle Prozesse für KI-bezogene Sicherheitsvorfälle entwickelt. Experten fordern mehr Leitplanken und weisen auf kommende EU-Vorgaben wie den EU-AI-Act hin.

Wichtige Punkte

  • Etwa die Hälfte der Unternehmen in Deutschland nutzt inzwischen KI-Anwendungen, meist für die Erstellung von Texten oder Bildern.
  • Nur jedes zweite Unternehmen testet eingesetzte KI-Anwendungen vorab auf ihre Sicherheit.
  • Lediglich elf Prozent der befragten Firmen verfügen über spezielle Prozesse für KI-bezogene Sicherheitsvorfälle.
  • 17 Prozent der Unternehmen verzeichneten oder vermuteten in den vergangenen zwölf Monaten KI-gestützte Cyberangriffe oder Betrugsversuche.
  • 42 Prozent der Unternehmen nutzen KI überhaupt nicht und planen dies auch wegen Datenschutz-, Sicherheits- und Rechtsbedenken nicht.
  • Der EU-AI-Act und neue Regulierungen sollen künftig für mehr Sicherheit und verpflichtende Qualitätskontrollen bei KI-Anwendungen sorgen.
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