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Deutsche Firmen meist nicht speziell für KI-Angriffe gewappnet
Überblick
Laut einer neuen KI-Sicherheitsstudie des BSI und des TÜV-Verbands nutzt rund die Hälfte der Unternehmen in Deutschland Künstliche Intelligenz, ist jedoch oft unzureichend vor Cyberangriffen geschützt. Nur jedes zweite Unternehmen testet KI-Anwendungen vorab auf Sicherheit, und lediglich elf Prozent haben spezielle Prozesse für KI-bezogene Sicherheitsvorfälle entwickelt. Experten fordern mehr Leitplanken und weisen auf kommende EU-Vorgaben wie den EU-AI-Act hin.
Wichtige Punkte
- Etwa die Hälfte der Unternehmen in Deutschland nutzt inzwischen KI-Anwendungen, meist für die Erstellung von Texten oder Bildern.
- Nur jedes zweite Unternehmen testet eingesetzte KI-Anwendungen vorab auf ihre Sicherheit.
- Lediglich elf Prozent der befragten Firmen verfügen über spezielle Prozesse für KI-bezogene Sicherheitsvorfälle.
- 17 Prozent der Unternehmen verzeichneten oder vermuteten in den vergangenen zwölf Monaten KI-gestützte Cyberangriffe oder Betrugsversuche.
- 42 Prozent der Unternehmen nutzen KI überhaupt nicht und planen dies auch wegen Datenschutz-, Sicherheits- und Rechtsbedenken nicht.
- Der EU-AI-Act und neue Regulierungen sollen künftig für mehr Sicherheit und verpflichtende Qualitätskontrollen bei KI-Anwendungen sorgen.
