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Hunger im Jemen - Wenn Mehl zum Luxusartikel wird

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www.tagesschau.de

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Menschen tragen Säcke mit Weizenmehl von einem geparkten Lkw in Taiz im Jemen.
REUTERS

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Hunger im Jemen: Wenn Mehl zum Luxusartikel wird und Kämpfe die Krise verschärfen

Überblick

Im Jemen sind Grundnahrungsmittel wie Mehl für viele Menschen unerschwinglich geworden. Millionen leiden unter Hunger, während anhaltende Kämpfe mit der Huthi-Miliz, belagerungsähnliche Zustände in Städten wie Taiz und sinkende internationale Finanzhilfen die humanitäre Lage massiv verschärfen.

Wichtige Punkte

  • Alltägliche Lebensmittel wie Mehl sind im Jemen für viele Menschen unerschwinglich geworden, wobei ein Sack Weizen in Taiz rasant teurer wurde.
  • Rund 20 Millionen Menschen im Jemen haben keinen ausreichenden Zugang zu Nahrungsmitteln.
  • Die Stadt Taiz mit rund 800.000 Einwohnern ist weitgehend eingekesselt, und sämtliche Zufahrtswege für humanitäre Hilfe sind abgeschnitten.
  • Das Welternährungsprogramm warnt, dass die verbleibenden Vorräte auf den Märkten nur noch für wenige Wochen reichen.
  • Hilfsorganisationen beklagen unterfinanzierte Programme, insbesondere nach Kürzungen der US-Finanzierung für die Vereinten Nationen.
  • Zusätzlich behindern Sicherheitsrisiken und Festnahmen von UN-Mitarbeitern in von den Huthi kontrollierten Gebieten die Hilfseinsätze.
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