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Wie sich Bundespolitiker auf Social Media schlagen

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www.tagesschau.de

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Wie sich Bundespolitiker auf Social Media schlagen

Überblick

Eine Analyse der Social-Media-Aktivitäten von Bundespolitikern auf Plattformen wie TikTok und Instagram zeigt deutliche Unterschiede bei Reichweite und Engagement. Populistische Kräfte wie die AfD und Die Linke sind online stark überrepräsentiert, während Regierungspolitiker oft durch Angriffe auf den Kanzler oder virale Formate Aufmerksamkeit generieren. Kritiker warnen, dass Zuspitzungen und Unterhaltung den sachorientierten politischen Diskurs verdrängen.

Wichtige Punkte

  • Die AfD und Die Linke erzielen auf TikTok mehr als die Hälfte aller Aufrufe und sind damit im Vergleich zu ihrer Wählerschaft online überrepräsentiert.
  • Angriffe auf den politischen Gegner und Zuspitzungen werden von den Algorithmen der Plattformen besonders stark belohnt.
  • Der Bundeskanzler und Angriffe auf seine Person oder Politik fungieren häufig als Reichweitenbringer für andere Politiker.
  • Außenminister Johann Wadephul erzielt mit humorvollen und plattformgerechten Videos hohe Engagement-Raten auf Instagram und TikTok.
  • Bundestagspräsidentin Julia Klöckner erreicht hohe Abrufzahlen, kritisiert jedoch die Nutzung des Plenums für reine Social-Media-Inszenierungen.
  • Bundesbauministerin Verena Hubertz bildet zusammen mit Politikern ohne TikTok-Präsenz das Schlusslicht bei den Followerzahlen.
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