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Verbraucherpolitiker kritisieren Schufa wegen mangelnder Transparenz
Überblick
Politiker verschiedener Parteien werfen der Schufa vor, ihr Versprechen eines vollständig transparenten Scores gebrochen zu haben. Nach Recherchen von NDR und Süddeutscher Zeitung gibt es neben dem neuen Score weiterhin zusätzliche Bewertungsmodelle und den Verkauf von Verbraucherdaten. Während Linke, Grüne, SPD und Union Erklärungen fordern und teilweise schärfere Konsequenzen ins Gespräch bringen, sieht die AfD kein Problem darin und verweist auf Geschäftsgeheimnisse.
Wichtige Punkte
- Die Schufa hatte im März einen weltweit ersten vollständig transparenten Score für Kreditwürdigkeitsprüfungen beworben.
- Recherchen von NDR und SZ deckten auf, dass weiterhin zusätzliche Bewertungsscores wie ein neuer Hypothekenscore und Datenverkäufe existieren.
- Politiker von Linken, Grünen, SPD und Union kritisieren das Vorgehen scharf und sprechen von mangelnder Transparenz oder getäuschten Verbrauchern.
- Die Linkspartei fordert angesichts der Vorwürfe eine staatliche Stelle mit demokratischer Kontrolle statt der privaten Auskunftei.
- Die AfD-Fraktion übt als einzige keine Kritik und betont das berechtigte Interesse der Schufa am Schutz ihrer Geschäftsgeheimnisse.