Zum Inhalt springen
Llamar.ai
Menü
Zurück zu den neuen öffentlichen Seiten

Öffentliche Seite

Wirtschaft im Jemen: Waffen statt Honig und Fisch

Quelle

www.tagesschau.de

Veröffentlicht am Quelle aktualisiert am (Stand: )

Zu Llamar hinzugefügt am Zusammenfassung aktualisiert am

Originalquelle öffnen (wird in einem neuen Tab geöffnet)
Kinder spielen an einem auf dem trockenen liegenden Fischerboot in Mukalla
AP Photo/Abdulnasser Alseddik

Verstehen

Wirtschaft im Jemen: Wie der Krieg Fischerei, Handel und Existenzgrundlagen bedroht

Überblick

Der anhaltende Konflikt im Jemen und die Angriffe der Huthi-Miliz auf internationale Handelsschiffe gefährden massiv die lokale Wirtschaft sowie den Welthandel. Neben der Fischerei und traditionellen Exportgütern wie dem jemenitischen Honig sind auch wichtige Absatzmärkte weggebrochen. Zudem vertieft der Krieg die politischen Spannungen und wirft die Frage auf, ob das Land in einen nördlichen und einen südlichen Staat geteilt werden soll.

Wichtige Punkte

  • Die Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer und an der strategischen Meerenge Bab al-Mandab gefährden die Schifffahrt und die Existenz jemenitischer Fischer.
  • Wichtige Exportmärkte für traditionelle Güter wie den hochwertigen Sidr-Honig sind durch den Wegfall von Lieferungen in die Golfstaaten eingebrochen.
  • Auf den Märkten im Landesinneren dominieren Waffen und Rüstungsgüter den Handel, da sich viele Menschen auf näher rückende Kämpfe vorbereiten.
  • Der Krieg verstärkt separatistische Bestrebungen im Süden, wo viele Bürger die Spaltung des Landes in Nord und Süd befürworten, während andere an der Einheit festhalten wollen.
  • Tausende Jemeniten fliehen über das Meer nach Dschibuti oder sind innerhalb des Landes vertrieben, da sie in ihrer Heimat keine wirtschaftliche Perspektive mehr sehen.
Diese Seite melden