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Große Empörung über Putin-Besuch von Altkanzler Schröder
Überblick
Der Besuch des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder zum Geburtstag des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau sorgt in Deutschland für scharfe parteiübergreifende Kritik und tiefe Empörung. Bundeskanzler Friedrich Merz und zahlreiche Politiker verurteilten die Reise als unmoralisch und als Verrat an Europa, während die Bundesregierung betonte, nicht vorab informiert gewesen zu sein. Lediglich der SPD-Politiker Ralf Stegner verteidigte den Besuch als Reise einer Privatperson.
Wichtige Punkte
- Altkanzler Gerhard Schröder reiste nach Moskau, um am Geburtstag des russischen Präsidenten Wladimir Putin teilzunehmen.
- Bundeskanzler Friedrich Merz zeigte sich zutiefst empört und ließ erklären, die Reise sei angesichts des Krieges in der Ukraine als „geradezu unmoralisch“ zu werten.
- Das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium gaben an, nicht vorab über die Reise informiert worden zu sein.
- Vertreter von CDU, Grünen, FDP und Linkspartei übten scharfe Kritik und sprachen unter anderem von einer „Schande“, „Verrat an Europa“ und mangelndem moralischen Rückgrat.
- Der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner verteidigte den Besuch hingegen als private Reise, die möglicherweise zu einem Waffenstillstand beitragen könne.
- Schröder pflegt seit seiner Kanzlerschaft enge Verbindungen zu Putin und übernahm in der Vergangenheit verschiedene Posten in russischen Energie- und Wirtschaftsunternehmen.
