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Starlink-Anschlag: Hat Russland die türkische Mafia beauftragt?

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www.tagesschau.de

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Zwei Männer werden von Polizei und Justiz vom Haftrichter am Amtsgericht Nürtingen (Baden-Württemberg) zum Auto geführt.
Jan-Philipp Strobel/dpa

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Festnahmen nach Starlink-Anschlag in Polen: Spur führt zur türkischen Mafia und nach Russland

Überblick

Nach einem Brandanschlag auf eine für die ukrainischen Streitkräfte wichtige Starlink-Station in Polen wurden in Nürtingen zwei mutmaßliche Mitglieder der türkischen Organisierten Kriminalität festgenommen. Polnische Behörden und deutsche Ermittler gehen Hinweisen nach, dass russische Geheimdienste hinter der Sabotage stehen könnten und dabei auf Strukturen der sogenannten Gen-Z-Mafia wie die Gruppe der „Daltons“ zurückgegriffen haben.

Wichtige Punkte

  • Spezialkräfte nahmen in Nürtingen zwei türkische Staatsbürger fest, die verdächtigt werden, einen Brandanschlag auf eine Starlink-Station in Polen verübt zu haben.
  • Die Starlink-Station in Wola Krobowska versorgt die ukrainischen Streitkräfte mit überlebenswichtigem Internet.
  • Nach Recherchen von ARD-Hauptstadtstudio und STRG_F gehören die Tatverdächtigen zur türkisch-kurdischen kriminellen Gruppierung „Daltons“.
  • Polens Geheimdienst-Koordinator sieht russische Geheimdienste hinter dem Sabotageakt.
  • Der angebliche Anführer der „Daltons“, Berat Can Gökdemir, soll sich in Russland aufhalten; es gibt Hinweise auf Verbindungen der Gruppe dorthin.
  • Sicherheitsbehörden beobachten zunehmend, dass Russland im Rahmen eines hybriden Krieges Strukturen der Organisierten Kriminalität für Sabotageakte nutzt.
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