Zum Inhalt springen
Llamar.ai
Menü
Zurück zu den neuen öffentlichen Seiten

Öffentliche Seite

EU bremst Hybrid-Importe: Können deutsche Autobauer profitieren?

Quelle

www.tagesschau.de

Veröffentlicht am Quelle aktualisiert am (Stand: )

Zu Llamar hinzugefügt am Zusammenfassung aktualisiert am

Originalquelle öffnen (wird in einem neuen Tab geöffnet)
Hybridfahrzeuge von BYD vor der Verladung im Hafen, Shandong.
picture alliance / CFOTO

Verstehen

EU beschränkt Importe von Hybridfahrzeugen aus China

Überblick

Die EU-Kommission hat nach Verhandlungen mit China eine Begrenzung der Importe von Hybridfahrzeugen über einen Zeitraum von vier Jahren vereinbart. Das Kontingent soll im kommenden Jahr bei 350.000 Fahrzeugen liegen und jährlich um sechs Prozent steigen. Damit will die EU die heimische Autoindustrie stützen, die vom rasanten Markteintritt chinesischer Hersteller unter Druck geraten ist, und den europäischen Herstellern Zeit verschaffen, ihre Hybridmodelle technologischer zu positionieren.

Wichtige Punkte

  • Der Anteil chinesischer Plug-in-Hybride in der EU stieg im ersten Halbjahr auf 25 Prozent, verglichen mit zwei Prozent vor zwei Jahren.
  • Die EU und China einigten sich auf eine jährliche Importobergrenze von zunächst 350.000 Hybridfahrzeugen ab dem nächsten Jahr.
  • Das Kontingent soll in den Folgejahren jeweils um sechs Prozent steigen, wodurch der Absatz chinesischer Hybridautos in der EU voraussichtlich halbiert wird.
  • Europäische und insbesondere deutsche Hersteller hatten den stark wachsenden Markt für Hybridfahrzeuge zuvor unterschätzt.
  • Die neue EU-Regelung verschafft den heimischen Autobauern lediglich Zeit, löst jedoch nicht die Absatzprobleme auf dem wichtigen chinesischen Markt.
Diese Seite melden