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US-Staatsanleihen: Hohe Renditen und Chancen auf Kursgewinne

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www.tagesschau.de

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Börsenmakler auf dem Parkett der New Yorker Börse 1980.
picture alliance / ASSOCIATED PR

Verstehen

US-Staatsanleihen bieten hohe Renditen, aber auch Risiken durch hohe Verschuldung

Überblick

Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen haben den höchsten Stand seit 2002 erreicht, was bei einigen Anlegern Erinnerungen an die historische Anleihe-Hausse von 1981 weckt. Ausgelöst durch den Iran-Krieg, Inflationssorgen und den hohen Kapitalbedarf der USA stehen dem jedoch enorme Staatsschulden und das schwindende Vertrauen von Investoren gegenüber. Dennoch können US-Staatsanleihen auf dem aktuellen Zinsniveau für Anleger attraktiv sein, bergen aber unter anderem Währungsrisiken für Euro-Investoren.

Wichtige Punkte

  • Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterten auf über 5,3 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 2002.
  • Auslöser für den jüngsten Renditeschub sind unter anderem der Iran-Krieg, hohe Ölpreise, Inflationssorgen und Zinserhöhungserwartungen der Fed.
  • Im Gegensatz zum historischen Vorbild von 1981 stehen heute eine massive US-Staatsverschuldung und ein stark gestiegener Kapitalbedarf im Raum.
  • Experten bezweifeln daher, dass eine langanhaltende Anleihe-Hausse wie in den 1980er Jahren bevorsteht.
  • Für Anleger aus dem Euroraum besteht ein zusätzliches Währungsrisiko, da US-Staatsanleihen in Dollar gehandelt werden.
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