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US-Staatsanleihen bieten hohe Renditen, aber auch Risiken durch hohe Verschuldung
Overview
Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen haben den höchsten Stand seit 2002 erreicht, was bei einigen Anlegern Erinnerungen an die historische Anleihe-Hausse von 1981 weckt. Ausgelöst durch den Iran-Krieg, Inflationssorgen und den hohen Kapitalbedarf der USA stehen dem jedoch enorme Staatsschulden und das schwindende Vertrauen von Investoren gegenüber. Dennoch können US-Staatsanleihen auf dem aktuellen Zinsniveau für Anleger attraktiv sein, bergen aber unter anderem Währungsrisiken für Euro-Investoren.
Key points
- Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterten auf über 5,3 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 2002.
- Auslöser für den jüngsten Renditeschub sind unter anderem der Iran-Krieg, hohe Ölpreise, Inflationssorgen und Zinserhöhungserwartungen der Fed.
- Im Gegensatz zum historischen Vorbild von 1981 stehen heute eine massive US-Staatsverschuldung und ein stark gestiegener Kapitalbedarf im Raum.
- Experten bezweifeln daher, dass eine langanhaltende Anleihe-Hausse wie in den 1980er Jahren bevorsteht.
- Für Anleger aus dem Euroraum besteht ein zusätzliches Währungsrisiko, da US-Staatsanleihen in Dollar gehandelt werden.
