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Ex-BND-Chef Hanning wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt
Overview
Der unter Spionageverdacht stehende ehemalige BND-Präsident August Hanning wird einem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der über die Untersuchungshaft entscheidet. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm unter anderem geheimdienstliche Agententätigkeit und versuchten Landesverrat vor. Er soll über Jahre hinweg interne Dokumente beschafft und für Beratertätigkeiten genutzt haben. Der Fall löst in der Politik Forderungen nach strengeren Karenzregeln und einem Verbot von Anschlussjobs für ehemalige Nachrichtendienstmitarbeiter aus.
Key points
- Der ehemalige BND-Chef August Hanning wurde in Nordrhein-Westfalen festgenommen.
- Der Bundesgerichtshof entscheidet über die Anordnung von Untersuchungshaft.
- Die Bundesanwaltschaft wirft ihm geheimdienstliche Agententätigkeit, landesverräterische Ausspähung und versuchten Landesverrat vor.
- Hanning soll von seinem früheren Büroleiter über Jahre hinweg tausende interne BND-Dokumente für Beratertätigkeiten erhalten haben.
- Medienberichten zufolge soll es Verbindungen zu einem Agenten aus Aserbaidschan gegeben haben.
- Politiker verschiedener Parteien fordern schärfere Karenzzeiten und ein Verbot von privatwirtschaftlichen Anschlussjobs für ehemalige Geheimdienstmitarbeiter.
