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Israel verweigert taz-Korrespondentin die Einreise
Overview
Israel hat der taz-Korrespondentin Serena Bilanceri offenkundig wegen ihrer kritischen Berichterstattung die Einreise verweigert. In einer Erklärung des israelischen Diasporaministeriums wurden Zitate aus ihren Artikeln über die Lage im Gazastreifen und Siedlergewalt im Westjordanland herangezogen, um den Schritt zu begründen. Journalistenorganisationen und israelische Medienschaffende äußern große Sorge um die Pressefreiheit im Land.
Key points
- Israel verweigert der taz-Journalistin Serena Bilanceri die Einreise und begründet dies offiziell mit ihrer kritischen Berichterstattung.
- Das israelische Ministerium für Diasporaangelegenheiten zitierte in seiner Erklärung aus zwei Artikeln Bilanceris aus dem Jahr 2025 über den Gazastreifen und die Siedlergewalt im Westjordanland.
- Bereits im Juli 2025 war Bilanceri am Flughafen der Laptop beschlagnahmt und laut Reporter ohne Grenzen höchstwahrscheinlich ausgelesen worden.
- Auch andere ausländische Journalisten sind von Einreiseverweigerungen betroffen.
- Vertreter der israelischen Journalistengewerkschaft und betroffene Reporter warnen vor einer massiven Einschränkung der Pressefreiheit in Israel.