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Proteste an US-Elite-Universität Cornell nach mutmaßlicher Gruppenvergewaltigung
Overview
An der US-amerikanischen Cornell University haben mehr als tausend Studierende gegen die mangelhafte Aufklärung einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung vor zwei Jahren demonstriert. Die Kritik richtet sich sowohl gegen die mutmaßlichen Täter aus Studentenverbindungen als auch gegen die Universitätsleitung, der Vertuschung und mangelnder Schutz für Opfer vorgeworfen wird.
Key points
- Mehr als 1000 Studierende protestierten an der Cornell University aus Solidarität mit dem anonymen Opfer, das sich den Namen „Jane Doe“ gab.
- Der Zorn der Demonstrierenden richtet sich gegen sieben Verbindungsstudenten, die an der Tat beteiligt gewesen sein sollen.
- Kritik wird zudem an der Universitätsleitung geübt, die beschuldigt wird, das Image der Hochschule schützen zu wollen und Täter straffrei ausgehen zu lassen; Studierende fordern den Rücktritt des Universitätspräsidenten Michael Kotlikoff.
- Die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates New York hat die Ermittlungen zu dem Vorfall übernommen.
