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Deutschland und Frankreich wollen EU-Verbrenner-Aus aufweichen
Overview
Deutschland und Frankreich haben sich auf eine gemeinsame Position geeinigt, das für 2035 geplante EU-weite Verbot von Verbrennungsmotoren für Neuwagen aufzuweichen. Bundeskanzler Friedrich Merz und Umweltminister Carsten Schneider begrüßten die Entscheidung als Chance für die europäische Autoindustrie, während Kritiker wie die Grünen und Umweltverbände vor einem historischen Fehler warnen.
Key points
- Deutschland und Frankreich wollen das geplante Verbrenner-Aus in der EU aufweichen.
- Ab 2035 sollen Neuwagen ihre Emissionen im Vergleich zu 2021 um 90 statt um 100 Prozent senken müssen.
- Europäische Autobauer und Bauteile wie Batterien sollen bei Förderprogrammen bevorzugt werden, um die Abhängigkeit von China zu verringern.
- Zusätzliche Emissionen im Automobilsektor sollen unter anderem durch den Einsatz von klimafreundlich erzeugtem Stahl ausgeglichen werden.
- Kritiker, darunter die Grünen und die Umweltorganisation T&E, werten die Einigung als Gefährdung der Wettbewerbsfähigkeit und als historischen Fehler.
