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Bundesrat fordert härteren Schutz von Minderjährigen vor gefährlichen Online-Mutproben
Overview
Der Bundesrat hat eine Entschließung gefasst, um Minderjährige besser vor lebensgefährlichen Online-Mutproben wie sogenannten Blackout-Challenges zu schützen. Ziel ist eine Änderung des Strafrechts, damit künftig nicht nur die Teilnehmer selbst, sondern auch Personen strafbar werden, die Minderjährige über digitale Medien gezielt zu solchen gefährlichen Handlungen verleiten oder dazu aufrufen.
Key points
- Der Bundesrat fordert in einer nicht bindenden Entschließung schärfere Strafen für das Verleiten von Minderjährigen zu gefährlichen Online-Aktionen.
- Bei sogenannten Blackout-Challenges würgen sich Jugendliche oft bis zur Ohnmacht, was zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen kann.
- Auslöser für den politischen Vorstoß waren mehrere reale Vorfälle in Mecklenburg-Vorpommern.
- Soziale Medien und deren Algorithmen verstärken die Verbreitung solcher Challenges und verzerren die Risikowahrnehmung von Jugendlichen.
- Das geltende Strafrecht bietet laut Bundesrat bisher keinen ausreichenden Schutz, da es oft nur bei Täuschung, Drohung oder Nötigung greift.