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Erneute schwere Überschwemmungen nach Unwettern in Nepal
Overview
In Nepal hat eine neue Flutwelle nach starken Unwettern und einem Erdrutsch im Distrikt Gorkha Häuser, Brücken und Felder mitgerissen. Dank rechtzeitiger Warnungen konnten sich Bewohner und Touristen in Sicherheit bringen, allerdings werden fünf Menschen vermischt. Das Land leidet noch immer unter den verheerenden Folgen einer früheren Flutkatastrophe im August mit fast 1.500 Todesopfern, während der Wiederaufbau schätzungsweise knapp fünf Milliarden US-Dollar kosten wird.
Key points
- Ein Erdrutsch blockierte den Fluss Budhi Gandaki im zentralnepalesischen Distrikt Gorkha, wodurch eine Flutwelle aus Schlamm und Geröll ausgelöst wurde.
- Fünf Menschen werden nach der neuerlichen Überschwemmung vermisst, während Häuser, Brücken und Baustellen von Wasserkraftwerken beschädigt wurden.
- Zeitweise waren mehr als 100 ausländische Trekkingtouristen in dem betroffenen Manaslu-Gebiet von der Außenwelt abgeschnitten.
- Die Katastrophe trifft Nepal mitten im Wiederaufbau nach einer schweren Flutkatastrophe Ende August, bei der rund 1.500 Menschen starben.
- Die nepalesische Regierung schätzt die Kosten für den Wiederaufbau auf knapp fünf Milliarden US-Dollar und fordert angesichts des Klimawandels internationale Zuschüsse statt Kredite.
