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Landesweite Demonstrationen in Frankreich: Schüler fordern bessere Lernbedingungen
Overview
In Frankreich gehen Zehntausende Schüler erneut auf die Straße, um für bessere Lernbedingungen, mehr Lehrkräfte und höhere Investitionen in das Bildungswesen zu demonstrieren. Trotz vereinzelter Zugeständnisse der Regierung, wie der Zusage von Vertretungslehrern und Mehrausgaben, fordern die Protestierenden zehn Milliarden Euro zusätzlich. Die landesweiten Proteste, die teilweise von Schulblockaden und Ausschreitungen begleitet werden, treffen auf einen restriktiven Sparhaushalt der Regierung angesichts hoher Staatsverschuldung.
Key points
- Zehntausende Schüler demonstrieren landesweit in Frankreich für bessere Lern- und Studienbedingungen sowie eine bessere Schulausstattung.
- Die Protestierenden fordern Mehrausgaben von zehn Milliarden Euro für den Bildungsbereich, während die Regierung lediglich 1,2 Milliarden Euro und über 3.000 Vertretungslehrer in Aussicht gestellt hat.
- Laut Bildungsministerium wurden landesweit zahlreiche Gymnasien blockiert; auch Universitäten waren betroffen.
- In einigen Städten kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei, bei denen auch Sachbeschädigungen in Millionenhöhe verzeichnet wurden.
- Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg unterstützte die Proteste bei einem Auftritt im Pariser Vorort Saint-Denis.
- Die Regierung steht vor dem Dilemma, dass ein kürzlich vorgelegter Sparhaushalt zur Senkung der Rekordstaatsverschuldung im Widerspruch zu den Forderungen nach höheren Bildungsinvestitionen steht.
