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EuGH-Urteil: Banken müssen bei Kontobetrug Geld erstatten
Overview
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Rechte von Verbrauchern bei Kontobetrug gestärkt. Nach dem Urteil sind Banken verpflichtet, unautorisierte Zahlungsvorgänge grundsätzlich unverzüglich zu erstatten. Eine Verweigerung der Erstattung lässt sich demnach nicht pauschal mit angeblichem grobem Verschulden der Kundschaft begründen.
Key points
- Der EuGH hat entschieden, dass Banken bei nicht autorisierten Zahlungsvorgängen den Betrag grundsätzlich unverzüglich erstatten müssen.
- Die Erstattung darf nicht einfach mit dem Argument verweigert werden, der Kunde habe durch die Nutzung von Phishing-Links grob fahrlässig gehandelt.
- Will eine Bank das Geld im Nachhinein zurückfordern, muss sie nachweisen, dass ein schwerer Fehler des Kunden vorliegt.
- Experten raten Opfern von Kontobetrug, umgehend die Bank zu informieren, alle Zugänge zu sperren und Beweise wie Screenshots zu sichern.
