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Ein Jahr nach Nobelpreis: Venezuelas Oppositionsführerin Machado im Exil und ohne politischen Einfluss
Overview
Ein Jahr nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado befindet sie sich weiterhin im Exil und hat kaum politischen Einfluss. Trotz Annäherungsversuchen an die internationale Rechte und der Übergabe ihrer Nobelmedaille an US-Präsident Donald Trump unterstützten die USA nicht sie, sondern Maduros ehemalige Vizepräsidentin Delcy Rodríguez als Interimspräsidentin. Machados Versuche zur Rückkehr nach Venezuela scheiterten bisher.
Key points
- María Corina Machado lebt ein Jahr nach Erhalt des Friedensnobelpreises weiterhin im Exil und hat wenig politischen Einfluss.
- Sie suchte international die Nähe zur Rechten (u.a. Javier Milei, Jair Bolsonaro, Vox) und warb erfolglos um die Unterstützung von US-Präsident Donald Trump.
- Selbst die Übergabe ihrer Nobelmedaille an Trump änderte nichts an ihrer politischen Isolation; die USA ließen stattdessen Delcy Rodríguez als Interimspräsidentin an die Macht.
- Machados Einreiseversuche nach Venezuela scheiterten wiederholt, bei einer Rückkehr droht ihr nach wie vor die Festnahme.
- In der Bevölkerung genießt sie zwar weiterhin Rückhalt, doch auf demokratische Wahlen warten die Venezolaner bisher vergeblich.
