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Galeria-Insolvenz: Wie geht es weiter für Angestellte und Kunden?
Overview
Nach der erneuten Insolvenz der Warenhafenkette Galeria ist der Geschäftsbetrieb vorerst gesichert. Die rund 11.250 Beschäftigten erhalten für die Monate Oktober, November und Dezember Insolvenzgeld. Für Kunden gibt es Einschränkungen, da Gutscheine derzeit nicht eingelöst werden und bestimmte Warenbereiche von Lieferanten abgesperrt wurden. Die Zukunft des Unternehmens hängt maßgeblich davon ab, ob ein neuer Investor gefunden werden kann und ob Standorte erhalten bleiben.
Key points
- Die Kaufhauskette Galeria hat erneut Insolvenz angemeldet – es ist die vierte innerhalb von sechs Jahren.
- Die 11.250 Beschäftigten erhalten über eine Vorfinanzierung Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit für Oktober bis Dezember.
- Der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen läuft vorerst weiter, allerdings gibt es Einschränkungen für Kunden.
- Gutscheine werden derzeit nicht eingelöst, und einige Warenbereiche sind von Lieferanten abgesperrt worden.
- Formaljuristisch handelt es sich um den ersten Insolvenzantrag des neuen Rechtsträgers Galeria S.à r.l. & Co. KG, wodurch die Zahlung des Insolvenzgelds ermöglicht wurde.
- Der vorläufige Insolvenzverwalter Frank Kebekus prüft nun die Fortführungsmöglichkeiten und die Suche nach einem neuen Investor.
