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Debatte über Meinungsfreiheit an US-Universitäten: Warum viele ihre Ansichten für sich behalten
Overview
Obwohl die Meinungsfreiheit in den USA durch den Ersten Verfassungszusatz geschützt ist und als Grundpfeiler der Demokratie gilt, zeigen Studien ein wachsendes Unbehagen an Universitäten und in der Gesellschaft. Immer mehr Studierende und Bürger üben Selbstzensur aus und halten ihre politischen Ansichten aus Angst vor negativen sozialen, beruflichen oder politischen Konsequenzen zurück.
Key points
- Neun von zehn US-Amerikanern betrachten den Ersten Verfassungszusatz als unverzichtbaren Grundpfeiler der Demokratie.
- Studien zeigen, dass der Anteil der Studierenden, die ihre Meinungsfreiheit für geschützt halten, seit 2016 um 30 Prozent gesunken ist.
- Laut einer Studie der Knight Foundation fühlen sich nur noch 54 Prozent der Amerikaner frei, politische Ansichten offen zu äußern.
- Eine Befragung des Freedom Forums ergab, dass 65 Prozent ihre Ansichten aus Angst vor negativen Konsequenzen zumindest teilweise für sich behalten.
- Wissenschaftler wie der Ökonom Cullum Clark beobachten eine Zunahme von Gruppendenken, ideologischer Lagerbildung und Selbstzensur an Hochschulen.
