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Altkanzler Schröders Besuch bei Putin stößt in Berlin auf scharfe Kritik
Overview
Der Besuch von Altkanzler Gerhard Schröder bei Wladimir Putin zu dessen 74. Geburtstag in Moskau hat in der deutschen Politik Bestürzung, Wut und Empörung ausgelöst. Regierungsvertreter und Politiker verschiedener Parteien kritisierten das Treffen als unmoralisch und als Schande, während Schröder an seiner langjährigen Verbindung zum Kremlchef festhält.
Key points
- Altkanzler Gerhard Schröder reiste nach Moskau, um den 74. Geburtstag des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu feiern.
- Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte durch einen Sprecher zutiefst empörte Kritik und nannte das Verhalten angesichts des Krieges in der Ukraine unmoralisch.
- Auch Politiker von SPD, Grünen und FDP verurteilten den Besuch scharf und sprachen von einem Verrat an Europa und einer Schande.
- Der Besuch war weder mit dem Kanzleramt, dem Außenministerium noch dem Innenministerium abgesprochen.
- SPD-Politiker Ralf Stegner verteidigte das Treffen als einen der wenigen verbleibenden Zugänge zu Putin, was jedoch eine Einzelmeinung blieb.
