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Katharina von Schnurbein wird neue Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung
Overview
Die Bundesregierung hat Katharina von Schnurbein zur neuen Antisemitismusbeauftragten ernannt. Die 53-jährige Politikwissenschaftlerin, die zuvor jahrelang bei der EU-Kommission für die Bekämpfung von Antisemitismus zuständig war, tritt ihr Amt am 28. Oktober in Berlin an. Sie folgt auf Felix Klein und übernimmt die Aufgabe in einer Zeit steigender antisemitischer Vorfälle.
Key points
- Katharina von Schnurbein übernimmt am 28. Oktober 2026 das Amt der Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung.
- Sie war zuvor jahrelang bei der EU-Kommission für die Bekämpfung von Antisemitismus und die Förderung jüdischen Lebens zuständig.
- Von Schnurbein folgt auf Felix Klein, der Ende August als deutscher Botschafter zur OECD nach Paris gewechselt war.
- Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sowie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt begrüßten die Personalie ausdrücklich.
- Zu ihren künftigen Aufgaben gehört es, Maßnahmen von Bund und Ländern gegen Judenhass zu koordinieren und die Sichtbarkeit jüdischen Lebens zu stärken.
