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Welternährungstag: Der weltweite Kampf gegen den Hunger kommt kaum voran
Overview
Anlässlich des Welternährungstags der UN warnt die Welternährungsorganisation (FAO) vor einer Verschärfung der globalen Ernährungskrise. Kriege, der Klimawandel und drastisch gekürzte Hilfsgelder lassen das UN-Ziel 'Zero Hunger' bis 2030 in weite Ferne rücken.
Key points
- Das UN-Ziel 'Zero Hunger' bis 2030 wird nach Einschätzung von FAO-Chefökonom Maximo Torero nicht erreicht werden.
- Konflikte wie im Nahen Osten, um die Straße von Hormus und im Schwarzen Meer belasten die Lieferketten für Düngemittel und Getreide massiv.
- Extreme Wetterbedingungen und der Klimawandel setzen die weltweiten Ernten, insbesondere von Weizen, stark unter Druck.
- Die Finanzierung humanitärer Ernährungshilfe ist im Jahr 2025 laut Welternährungsprogramm um 60 Prozent eingebrochen, da unter anderem die USA und Deutschland Gelder gestrichen haben.
- Besonders stark sind die Ärmsten in Krisenregionen wie dem Südsudan, dem Jemen und dem Gaza-Streifen von den steigenden Preisen und Kürzungen betroffen.
