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Mögliche Vertiefung der deutsch-türkischen Rüstungszusammenarbeit
Overview
Auf der 4. Deutsch-Türkischen Wirtschaftskonferenz in Ankaraloten Unternehmen und Vertreter aus Deutschland und der Türkei eine engere Kooperation in der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie aus. Während die türkische Rüstungsindustrie große Fortschritte gemacht hat und Partnerschaften statt reiner Käufer-Verkäufer-Beziehungen anstrebt, betonen deutsche Stellen die Bedeutung von gegenseitigem Vertrauen, Technologiaschutz und gemeinsamen strategischen Zielen angesichts früherer Exportbeschränkungen und außenpolitischer Differenzen.
Key points
- Die türkische Rüstungsindustrie hat sich stark entwickelt und bietet international konkurrenzfähige Produkte wie Drohnen, Lenkflugkörper und Korvetten an.
- Auf der 4. Deutsch-Türkischen Wirtschaftskonferenz in Ankara steht die Vertiefung der Verteidigungskooperation im Fokus.
- Vertreter deutscher Unternehmen wie Renk plädieren für Partnerschaften, bei denen deutsches Know-how und türkische Produktionskapazitäten kombiniert werden.
- Türkische Rüstungsunternehmen wie Havelsan bieten unter anderem Kooperationen bei Software und Militärrobotern an.
- Die deutsche Botschafterin Sibylle Katharina Sorg und Unternehmensvertreter betonen, dass strategische Industriekooperationen auf gegenseitigem Vertrauen, Rechtsstaatlichkeit und berechenbaren außenpolitischen Zielen basieren müssen.
