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CDU sucht nach Wahlniederlagen und in der Krise neue Wege
Overview
Nach herben Niederlagen bei mehreren Landtagswahlen im September 2026 berät das CDU-Präsidium auf einer zweitägigen Klausur in Berlin über den künftigen Kurs der Partei. Angesichts sinkender Umfragewerte und interner Konflikte – unter anderem um den Reformkurs von Bundeskanzler Friedrich Merz, das Verhältnis zur SPD in der Koalition sowie den Umgang mit der AfD – fordert die Parteispitze eine stärkere Fokussierung auf die Alltagsprobleme der Bürger.
Key points
- Die CDU verzeichnete im September 2026 schwere Niederlagen bei Landtagswahlen, unter anderem in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.
- Das CDU-Präsidium kommt zu einer zweitägigen Klausur in Berlin zusammen, um über Konsequenzen aus der Krise zu beraten.
- Generalsekretärin Franziska Hoppermann betonte, es gebe keine Wunderwaffe, sondern es brauche einen langfristigen Prozess.
- Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt fordert, sich stärker auf die Alltagsprobleme der Menschen wie steigende Kosten für Heizen, Tanken und Einkaufen zu konzentrieren.
- Intern gibt es Streit über den Reformkurs von Bundeskanzler Friedrich Merz und den Zusammenhalt der schwarz-roten Koalition.
- CSU-Politiker Manfred Weber löste mit der Forderung nach einem Aufweichen der „Brandmauer“ gegenüber der AfD eine Debatte aus.