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Auch Republikaner über geplante Live-Hinrichtung entsetzt
Overview
Die Ankündigung von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, die für Anfang Dezember geplante Militärhinrichtung des Attentäters Nidal Hasan per Livestream zu übertragen, hat in den USA scharfe Kritik und Entsetzen ausgelöst. Selbst ranghohe Republikaner distanzierten sich von den Plänen, die Vergleiche mit Methoden der IS-Miliz hervorriefen. Rechtsexperten, Amnesty International und die UN warnten zudem vor Verstößen gegen internationales Recht und das Folterverbot.
Key points
- Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigte an, die Hinrichtung des 13-fachen Mörders Nidal Hasan am 3. Dezember durch ein Erschießungskommando per Livestream zu übertragen.
- Es wäre die erste Militärhinrichtung in den USA seit 65 Jahren und die erste durch ein Erschießungskommando seit dem Zweiten Weltkrieg.
- US-Präsident Donald Trump erklärte, er habe zugestimmt, wolle aber die Entscheidung über die Live-Übertragung noch treffen.
- Republikanische Politiker wie der Abgeordnete Austin Scott und Senator John Curtis übten scharfe Kritik und verglichen die Maßnahme mit Praktiken militanter Islamisten oder dem Untergang des Römischen Reiches.
- UN-Menschenrechtsbüro, Amnesty International und Rechtsexperten warnten, ein Livestream verstoße gegen internationales Recht und das Verbot von Folter.
